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Veganer Kochkurs – Schwerpunkt “Tofu”

Hallo, liebe Blog-Leser! (Wenn es euch noch gibt…)

Bevor ich zum eigentlichen Thema des heutigen Posts komme, möchte ich mich in aller Form dafür entschuldigen, dass ich jetzt schon fast 2 Wochen lang nicht mehr mit einem neuen Beitrag aufwarten konnte, das tut mir sehr leid. Aber während ich diesen Beitrag hier schreibe, spüre ich, wie mich eine gewisse Entspannung überkommt. Denn auf Niki Eats teile ich ja nicht nur Rezepte und Restaurant-Tipps, sondern oft  auch einfach so ein bisschen meine Gedanken oder Gefühle mit euch – was mir manchmal sehr gut tut.

Das bringt mich schon direkt zum Thema meines heutigen Beitrags. Denn auch heute handelt es sich weder um ein Rezept (vielleicht in gewisser Weise), noch um ein Lieblingslokal. Ich möchte euch heute von den sehr spannenden und entspannenden Erfahrungen erzählen, die ich bei einem Vegan-Kochkurs letzten Freitag gemacht habe. Meine Yoga-Lehrerin, Annett, lebt jetzt schon lange vegan und veranstaltet regelmäßig Kochkurse mit bestimmten Schwerpunkten. Am Freitag habe ich es endlich geschafft, einen dieser Kurse zu besuchen. Und obwohl viele verschiedene Gerichte auf der “Speisekarte” standen, lag der Fokus doch ganz klar auf einer Zutat, nämlich: Tofu.

Dazu muss ich kurz sagen, dass ich Tofu bis zu diesem Tag immer mit einer gewissen… Abneigung würde ich nicht sagen, aber vielleicht Gleichgültigkeit… gegenübergestanden bin. Die “Tofu-Eierspeise”, die mir meine Mama manchmal für die Schule macht, hat mich schon früher begeistert, aber ansonsten haben sich meine positiven Erfahrungen mit Tofu eher in Grenzen gehalten. Naja, nach diesem Abend ist Tofu eindeutig in der Rangliste meiner Lieblingszutaten weit nach oben gestiegen und in Zukunft werde ich bestimmt auch viele neue Rezepte damit ausprobieren. Aber beginnen wir beim Anfang (des Kochkurses):

Noch bevor wir uns in der Küche trafen, haben die Kursteilnehmer – unser gemütliches Grüppchen von 6 Leuten –  erst einmal ihre bisherigen Erfahrungen mit Tofu mit der Gruppe geteilt. Nach dieser kurzen Vorbesprechung ging es auf einen “Aperitif” in die Küche. Dieser vegane Matcha-Shake, den uns Annett gezaubert hat, war so wahnsinnig lecker (und gesund), dass er gleich in mein geistiges Repertoire an Lieblingsrezepten aufgenommen wurde.

Ich werde hier jetzt nicht alle Zutaten von jedem Rezept aufzählen, denn wenn euch die Zubereitung einer bestimmten Speise interessiert, wäre ich gerne bereit, das in einen eigenen Blog-Post zu verwandeln und so vielleicht sogar eine kleine “Vegan Favorites”-Serie zu starten. Das würde ich sehr gerne machen. Also, wenn euch etwas in diese Richtung interessiert, schreibt es bitte in die Kommentare!

Zurück zum Kochkurs: Nachdem alle ihren Aperitif getrunken hatten, ging’s auch schon an die Zubereitung unseres Menüs. Für die Vorspeise bereiteten wir eine wunderbare Rote-Rüben-Suppe mit  Räuchertofu-“Croutons” und Koriander zu. Danach gab es mehrere Gerichte, nämlich:

  • Butternuss-Kürbis und Süßkartoffeln mit Rosmarin, im Ofen gebacken

  • Grüner Blattsalat mit karamellisierten Tofu-Sticks

  • Tofu-Eierspeise mit getrockneten Tomaten

– Mousse au Chocolat (aus Seidentofu)

Ich kann nur sagen, wenn veganes Essen immer so toll schmecken kann, mit so vielen wunderbaren, kräftigen Gewürzen (und mit so viel Liebe zubereitet 😉 ), dann könnte ich mich glatt daran gewöhnen. Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier… alles wirklich toll und ihr wisst alle, wie fanatisch ich bei gutem Essen bin. Aber an diesem Freitagabend ist mir klar geworden, dass auch eine vegane Ernährung durchaus reichhaltig und (er)füllend sein kann, besonders wenn man weiß, wie man Dinge wie Fleisch oder bestimmte Milchprodukte richtig ersetzen kann. Die köstliche Nachspeise hat mir sogar noch besser geschmeckt als die nicht vegane Alternative und war fast das Beste an diesem Abend.

Aber was war denn nun jetzt das Beste? Naja, abgesehen von dem wunderbaren Essen, haben mich besonders die neuen Erkenntnisse und Erfahrungen, sowie auch die Freundlichkeit und Offenheit der anderen Kursteilnehmer beeindruckt. Es war ein unglaublich bereichernder Austausch in einem angenehmen Rahmen, der durch das fertige Endergebnis, nämlich die leckeren Gerichte, nur noch abgerundet wurde.

Hier ein paar Eindrücke:

 

Wie gesagt, solltet ihr an veganen Rezepten bzw. an “Vegan”-Beiträgen im Allgemeinen interessiert sein, sagt mir bitte Bescheid. Bis dahin…

… bon appetit!

Niki

 

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