#nikieatsvegan, Random

#nikieatsvegan: Die 30-Tage-Challenge

Hallo, liebe Blog-Leser.

Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag “Vegan?!”, in dem ich über meine fünftägige Erfahrung als Veganerin gesprochen habe. Wie ihr diesem Text entnehmen könnt, war für mich diese (eigentlich sehr kurze) Zeit eine gewisse Herausforderung, andererseits auch eine Offenbarung. Es ging mir nämlich schon nach diesen paar Tagen so gut, dass ich anfing darüber nachzudenken, was tierische Produkte eigentlich für ein schweres Gefühl in einem auslösen können, und wie angenehm diese Leichtigkeit sich anfühlt. Ich hatte mir damals bewusst nicht länger als 5 Tage vorgenommen, weil ich schon Weihnachtsfeiern und das damit verbundene Weihnachtsessen (und nicht zuletzt Omas Weihnachtskekse) auf mich zukommen sah.

Dennoch ist mir klar, wie viel nachhaltiger und fairer wir unsere Welt gestalten könnten, wenn mehr Menschen auf Tierprodukte verzichten würden. Diese Tatsache – zusammen mit dem neugewonnenem Wissen und der Inspiration, den der vegane Kochkurs vor zwei Wochen gebracht hat – brachte meine Mutter und mich auf die Idee: nämlich eine 30-tägige Vegan-Challenge aus dem Attila Hildmann Buch “Vegan For Fit” auszuprobieren, das wir schon länger kannten.

Attila Hildmann beschreibt in seinem Buch ausführlich die  Vorteile einer veganen Ernährung und wie man für scheinbar “notwendige” Lebensmittel wie Milchprodukte, Fleisch und Fisch gesunden und leckeren Ersatz findet. Beim Durchlesen war ich immer wieder überrascht von den Effekten, die eine rein pflanzliche Ernährung auf unser Gesundheitssystem haben kann. Zwischen Tierprodukten und ernährungsbedingten Krankheiten gibt es laut Hildmann einen “engen, lange bewiesenen Zusammenhang” und sogar dem Sport (von dem ja die meisten glauben, er wäre “fleischfrei” nicht möglich) ist eine pflanzliche Ernährung seiner Meinung nach sehr zuträglich.

“Vegan For Fit” ist eigentlich unter anderem ein Buch fürs einfache Abnehmen, was nicht wirklich das Ziel meiner 30-tägigen Challenge ist. Ich möchte das ganz einfach ausprobieren, um herauszufinden, ob ich bei mir positive Veränderungen beobachten kann, oder ob ich eventuell sogar länger vegan leben könnte. Und da bin ich eigentlich ganz optimistisch.

Ich werde euch mit #nikieatsvegan über Fortschritte, Rezeptideen und Gedanken während dieser 30 Tage auf dem Laufenden halten. Seidentofu. Amaranth-Pops. Cashewmus. Agavendicksaft. Hafermilch. Matcha-Grüntee. Vegan, vegan, vegan. Freu’ mich drauf. Wenn es euch interessiert, schaut hin und wieder vorbei – die Challenge läuft von heute bis zum 11. März.

Vielleicht noch ein kleiner Kommentar am Rande: Ich will mich hier auf keinen Fall als “Übermensch” darstellen, denn auch ich genieße natürlich ein gutes Stück Fleisch oder Käse – und Fisch und Meeresfrüchte sowieso. Aber ich denke, wenn ich durch dieses vegane Monat meinem Körper zu einem großen Teil und unserer Welt zu einem kleinen Teil etwas Gutes tun kann, so ist das doch sehr schön und befreiend. Und in diesem Sinne:

Let the challenge begin!

nikidreamsofvegan

… Niki dreams of vegan food …

1 Comment

  1. Das erste Frühstück war bereits eine Offenbarung für mich Morgenmuffel!!

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