Restaurants

Manameierei

“Am Rande des wunderschönen Schwarzenbergparks, am Fuße des Wienerwalds steht die Manameierei, ein gemütliches Bistro/Café für jeden, der einmal durchatmen möchte.”

So stellt sich das nette, kleine Lokal im Grünen vor, dem meine Mama und ich heute wieder einmal – aus einer spontanen Laune heraus – einen Besuch abstatteten. Vor ein paar Jahren waren wir schon einmal für ein Geburtstagsfrühstück hergekommen und uns seitdem einen weiteren, baldigen Besuch fest vorgenommen. (- dieser Reim war jetzt unbeabsichtigt!). Der “baldige Besuch” verschob sich leider deutlich, aber heute waren wir endlich wieder einmal dort. Und es war wunderbar.

Als wir um halb 10 ankamen, war das kleine Lokal bis auf ein paar vereinzelte Frühstücker noch relativ leer, doch nach 2 Stunden des gemütlichen Tratschens und Essens hatte es sich schon gut gefüllt – mit fleißigen Läufern, die sich mit einem Frühstück belohnen wollten, mit jungen und alten Pärchen, Familien und Freunden. Eine bunte Mischung also.

Aber jetzt zum wichtigen Teil: Dem Essen.

Die Karte der Manameierei ist ziemlich klein, denn bis auf’s Frühstück gibt es nur ein paar Salate, Brownies/Muffins und natürlich die berühmten, hausgemachten Manas (Fladenbrote mit verschiedenen Toppings). Doch die kleine Auswahl stört ja im Grunde nicht, wenn die angebotenen Speisen dann halten, was sie versprechen. Unsere taten das. Meine Mama hatte das “Morgentau im Hameau”-Frühstück, also Rühreier mit Tomaten und Jungzwiebeln, Schnittlauchbrot, Hausmüsli mit Joghurt, Gebäck, ein Schwarztee – und noch eine Minzlimonade extra. (Die war übrigens göttlich.). Alles in allem war sie äußerst zufrieden, nur vom Jogurt hätte es ein kleines bisschen mehr sein dürfen. Ich selbst habe mir ein eigenes Frühstück aus dreierlei Käsen (große Begeisterung), einem weichen Ei, Marmelade, Butter, Gebäck und einem Kännchen Grüntee zusammengestellt – alles sehr gut! Genauso wie der Brownie danach. Blöderweise konnten wir dieses Mal keine Manas – die eigentliche Spezialität der Manameierei – probieren, aber das wird auf jeden Fall baldigst (soll heißen: in zwei Jahren) nachgeholt.

Das gemütliche Ambiente mitten im Grünen und auch die Musik – französische Chansons und Smooth Jazz – haben sehr zu einer entspannten Atmosphäre beigetragen und mich sofort in gute Stimmung versetzt. “Je ne veux pas travailler, je ne veux pas déjeuner, je veux seulement oublier, et puis je fume…”, da da da da da da. Supernett. Voll meins. (Die Musik, nicht der Inhalt des Textes, versteht sich. )

Mein einziger Kritikpunkt wäre vielleicht, dass es sehr lange gedauert hat, bis unser leeres Frühstücksgeschirr abgeräumt wurde. Das kann aber auch daran gelegen haben, dass gegen Ende dann wirklich alles gestopft voll war.

Ich kann die Manameierei wirklich nur jedem ans Herz legen. Ein köstliches Frühstück in netter Atmosphäre und ein anschließender Spaziergang durch den wunderschönen Schwarzenbergpark? Selten so gemütlich gefrühstückt. Wirklich.

Unbedingt mal hinschauen: http://www.manameierei.com/

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