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Frühstück im WIRR

Es war ein sonniger Sonntag (see what I did there?), wir waren ausgeschlafen, wir waren hungrig und wir hatten ein Ziel: Die Pure Living Bakery. Vielleicht erinnert ihr euch, dass ich von diesem Café schon einmal sehr geschwärmt habe. Wenn nicht, könnt ihr euch meine Lobeshymnen hier noch einmal durchlesen. Jedenfalls waren wir zielstrebig auf dem Weg dorthin. Und dann kam alles anders (dramatic undertone).

Ein paar Schritte vor der Pure Living Bakery fiel uns plötzlich ein kleines Lokal namens “WIRR” auf, das wir sofort sehr sympathisch fanden. Kleine Tischchen draußen, eine handgeschriebene Speisekarte und ein witziges Wand-Design. Ziemlich cool. Aber zielorientiert wie wir nun einmal waren, gingen wir weiter, suchten uns einen netten Tisch in der Pure Living Bakery, nur um dann nach einer Minute draufzukommen, dass wir eigentlich doch lieber das Lokal nebenan ausprobieren wollten. Tja, so schnell kann’s gehen.

Ob es sich gelohnt hat?

Um es zusammenzufassen: Die Dekoration war teilweise etwas gewöhnungsbedürftig, die Atmosphäre trotzdem nett. Die Musik war nicht wirklich mein Fall, das Essen dafür umso mehr. Die kleinen Christbäumchen auf den Lampen und die abgewetzten, braunen Sofas konnten die Begeisterung über mein “wake up”-Frühstück nur zu einem sehr kleinen Teil verringern. Bei einer so bunten und leckeren Mischung aus Lachs-Kresse-Bagel, rotem Smoothie, Joghurt mit Früchten und einem Stück Cheesecake, ist es äußerst schwer, meine Stimmung durch irgendetwas zu trüben. Und besonders, wenn für die kleine Raupe Nimmersatt dann auch noch zwei Spiegeleier dabei sind. Auch meine Mama – mein “breakfast partner in crime” –  war mit ihrem “green morning”-Frühstück relativ zufrieden. Bei “Joseph Brot mit smashed avocado, Gemüsesticks mit Kresse-Frischkäsedip, grünem Smoothie und Granola mit Joghurt und Früchten” (plus einem weichem Ei) kann man auch wenig falsch machen. Das einzige Problem: Die Gemüsesticks waren leider laut ihrer Aussage “trocken und lätschert”. Außerdem muss ich noch dazusagen, dass mein roter Smoothie wirklich köstlich war und der grüne leider einfach nur nach alter Wiese geschmeckt hat.

Die Auswahl fiel uns wirklich schwer, denn es gab etliche andere Frühstücksvariationen, die sich auch ganz köstlich angehört haben. Das “full english breakfast” zum Beispiel. Oder das “burgerfrühstück”. Ich würde sagen, die probiere ich dann beim nächsten Mal. Und ihr? Solltet auch unbedingt mal hinschauen, finde ich.

Mehr Infos gibt’s hier: http://wirr.at/

Bon appetit!

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